Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die Nutzung des Online-Dienstes PingScout (nachfolgend „Dienst"), der unter der Domain pingscout.io betrieben wird.
Anbieter des Dienstes ist:
RZ-Solution – Gerhard Kanzler
Ahornweg 1
83410 Laufen
Deutschland
E-Mail: support@pingscout.io
(nachfolgend „Anbieter")Nutzer im Sinne dieser AGB sind sowohl Verbraucher (§ 13 BGB) als auch Unternehmer (§ 14 BGB), die den Dienst nutzen (nachfolgend „Nutzer").
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Nutzer, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
PingScout ist ein Software-as-a-Service-Dienst (SaaS) zur automatisierten Überwachung der Erreichbarkeit, Reaktionszeit und Leistung von Websites, Web-Applikationen und sonstigen über das Internet erreichbaren Diensten (nachfolgend „Monitore").
Der Dienst umfasst je nach gewähltem Tarif insbesondere:
- Automatisierte Erreichbarkeitsprüfungen (Uptime-Monitoring) in konfigurierbaren Zeitintervallen
- Benachrichtigungen bei Ausfällen und Wiederherstellungen per E-Mail und Webhook
- Überwachung von SSL-/TLS-Zertifikaten auf Gültigkeit und Ablauf
- PageSpeed-Analysen mit Lighthouse (je nach Tarif kontingentiert)
- Historische Auswertungen und SLA-Berichte (je nach Tarif)
- Öffentliche Status-Seiten (je nach Tarif)
- API-Zugang für programmatischen Zugriff (je nach Tarif)
- Team-Management für mehrere Nutzer in einem Workspace (je nach Tarif)
Der genaue Leistungsumfang der einzelnen Tarife ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsübersicht auf der Website (pingscout.io/pricing). Die Leistungsübersicht ist Bestandteil des Vertrages.
Der Anbieter erbringt den Dienst durch den Betrieb einer webbasierten Software-Plattform. Der Nutzer erhält keinen Anspruch auf Überlassung der Software selbst, sondern ausschließlich einen Anspruch auf Nutzung des Dienstes über das Internet.
Zur Erbringung des Überwachungsdienstes sendet PingScout automatisiert HTTP(S)-Anfragen an die vom Nutzer hinterlegten URLs. Der Nutzer ist dafür verantwortlich, dass er berechtigt ist, die entsprechenden Ziele überwachen zu lassen.
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
Die Nutzung des Dienstes setzt eine Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse voraus. Mit dem Absenden des Registrierungsformulars gibt der Nutzer ein Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab.
Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Registrierung durch den Anbieter zustande. Die Bestätigung erfolgt durch die Freischaltung des Nutzerkontos und den Versand einer Bestätigungs-E-Mail.
Bei Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs über das Zahlungsformular kommt der Vertrag über den kostenpflichtigen Tarif mit der erfolgreichen Verarbeitung der Zahlung durch den Zahlungsdienstleister Stripe zustande.
Der Nutzer versichert bei der Registrierung, dass die angegebenen Daten vollständig und korrekt sind.
Es besteht kein Anspruch auf Registrierung. Der Anbieter kann die Registrierung ohne Angabe von Gründen ablehnen, insbesondere wenn ein Nutzer bereits gesperrt wurde.
§ 4 Testphase (Trial)
Nach der Registrierung erhält der Nutzer Zugang zu einem 14-tägigen kostenlosen Test (nachfolgend „Testphase"), der den Funktionsumfang eines kostenpflichtigen Tarifs umfasst.
Die Testphase beginnt mit der Registrierung und endet automatisch nach 14 Kalendertagen. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement.
Nach Ablauf der Testphase ohne Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements wird der Zugang auf den kostenlosen Tarif (Free) reduziert. Bestehende Daten bleiben 30 Tage nach Ablauf der Testphase erhalten und werden danach gemäß den Bedingungen des Free-Tarifs behandelt.
Der Anbieter behält sich vor, die Testphase jederzeit zu beenden oder deren Umfang zu ändern.
§ 5 Nutzungsrechte
Der Anbieter gewährt dem Nutzer für die Laufzeit des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung des Dienstes für eigene Zwecke im Rahmen dieser AGB.
Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt, sofern nicht das Team-Management-Feature des jeweiligen Tarifs genutzt wird. Jedes Teammitglied muss über ein eigenes Nutzerkonto verfügen.
Eine kommerzielle Weitervermarktung des Dienstes oder seiner Bestandteile an Dritte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters ist untersagt.
Das Scraping, die automatisierte Massenabfrage der Plattform oder der Versuch, die technischen Schutzmaßnahmen zu umgehen, sind untersagt.
§ 6 Pflichten und Obliegenheiten des Nutzers
Verantwortlichkeit für Monitore: Der Nutzer ist allein verantwortlich dafür, dass er berechtigt ist, die überwachten Ziele (URLs, Hosts) zu prüfen. Der Anbieter haftet nicht für etwaige Ansprüche Dritter, die durch die Monitoraktivität des Nutzers entstehen.
Rechtmäßige Nutzung: Der Nutzer verpflichtet sich, den Dienst ausschließlich für rechtmäßige Zwecke zu nutzen und keine geltenden Gesetze, Rechte Dritter oder die Nutzungsbedingungen Dritter zu verletzen.
Zugangsdaten: Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten sicher aufzubewahren und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Anhaltspunkte für einen Missbrauch seines Kontos hat.
Richtigkeit der Angaben: Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung und im Rahmen der Nutzung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und diese aktuell zu halten.
Freistellung: Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer vertragswidrigen oder rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Nutzer entstehen, einschließlich der Kosten der Rechtsverteidigung in angemessener Höhe.
§ 7 Verfügbarkeit des Dienstes
Der Anbieter strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes an, übernimmt jedoch keine Garantie für eine ununterbrochene Verfügbarkeit. Eine SLA (Service Level Agreement) mit garantierten Verfügbarkeitswerten ist nicht Gegenstand des Vertrages, es sei denn, diese wurde individuell schriftlich vereinbart.
Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, vorab auf der Website oder per E-Mail angekündigt. Wartungsarbeiten berechtigen nicht zur Minderung des Nutzungsentgelts.
Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst vorübergehend einzuschränken oder zu unterbrechen, wenn dies aus Sicherheitsgründen, zum Schutz der Integrität des Systems oder zur Durchführung von Verbesserungen erforderlich ist.
Ausfälle des Dienstes, die durch höhere Gewalt, Störungen bei Vorleistungserbringern (z.B. Hosting-Anbieter, Netzwerkbetreiber) oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters entstehen, begründen keine Ansprüche des Nutzers.
§ 8 Entgelt, Zahlung und Abrechnung
Die Entgelte für kostenpflichtige Tarife ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisübersicht auf pingscout.io. Alle Preise sind Gesamtpreise in Euro.
Kleinunternehmerregelung: Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG. Die ausgewiesenen Preise enthalten keine Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt im Voraus, wahlweise monatlich oder jährlich, entsprechend dem gewählten Abrechnungsintervall.
Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. Es gelten die Zahlungsbedingungen von Stripe. Akzeptierte Zahlungsmittel sind Kreditkarte und SEPA-Lastschrift, soweit im Zahlungsformular angeboten.
Das Entgelt ist mit Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst bis zum Ausgleich des ausstehenden Betrages zu sperren.
Bei Nichtzahlung nach zweimaliger erfolgloser Abbuchung (SEPA) oder Ablehnung der Kreditkartenzahlung wird der Nutzer per E-Mail informiert. Bleibt die Zahlung aus, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
Einwände gegen erstellte Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Zugang schriftlich gegenüber dem Anbieter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Rechnung als anerkannt.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
Kostenloser Tarif (Free): Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist beendet werden.
Kostenpflichtige Tarife (monatliche Abrechnung): Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit mit einer Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch um jeweils einen Monat. Die ordentliche Kündigung ist bis zum letzten Tag des laufenden Abrechnungsmonats möglich. Der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen.
Kostenpflichtige Tarife (jährliche Abrechnung): Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und verlängert sich automatisch um jeweils zwölf Monate. Die ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von 30 Tagen vor Ablauf des jeweiligen Vertragsjahres möglich. Bei Kündigung innerhalb der Laufzeit erfolgt keine anteilige Rückerstattung des bereits bezahlten Jahresentgelts.
Die Kündigung erfolgt durch den Nutzer über das Kundenportal in den Einstellungen oder per E-Mail an support@pingscout.io.
Außerordentliche Kündigung: Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und den Zugang zu sperren, wenn:
- der Nutzer gegen diese AGB verstößt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht binnen 7 Tagen abstellt,
- der Nutzer den Dienst missbräuchlich oder in rechtlich unzulässiger Weise nutzt,
- der Nutzer mit fälligen Zahlungen trotz Mahnung länger als 14 Tage in Verzug ist.
Nach Vertragsende werden alle Daten des Nutzers (Monitore, Checks, Berichte) innerhalb von 30 Tagen endgültig gelöscht.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher
Hinweis: Dieser Abschnitt gilt ausschließlich für Nutzer, die als Verbraucher im Sinne von § 13 BGB handeln (natürliche Personen, die den Dienst zu Zwecken nutzen, die überwiegend nicht ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können).
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie den Anbieter (RZ-Solution – Gerhard Kanzler, Ahornweg 1, 83410 Laufen, Deutschland, E-Mail: support@pingscout.io) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Bei der Registrierung und beim Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements stimmt der Nutzer ausdrücklich zu, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages sofort beginnt. Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass er mit dieser Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages vollständig begonnen hat (§ 356 Abs. 5 BGB).
§ 11 Tarifwechsel (Upgrade / Downgrade)
Upgrade: Bei einem Wechsel zu einem höherwertigen Tarif wird das Upgrade sofort wirksam. Der Differenzbetrag für den laufenden Abrechnungszeitraum wird anteilig berechnet und sofort fällig.
Downgrade: Bei einem Wechsel zu einem niedrigerwertigen Tarif wird das Downgrade zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Ein niedrigerer Tarif kann dazu führen, dass bestehende Monitore oder Daten die Grenzen des neuen Tarifs überschreiten. In diesem Fall ist der Nutzer verantwortlich, seinen Bestand anzupassen. Überschreitende Monitore werden nach einer Karenzzeit von 7 Tagen automatisch deaktiviert.
Bei einem Downgrade erfolgt keine anteilige Rückerstattung für den laufenden Abrechnungszeitraum.
§ 12 Haftung des Anbieters
Der Anbieter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
Die Haftung für einfach fahrlässig verursachte Sachschäden und Vermögensschäden ist auf den im jeweiligen Vertragsjahr gezahlten Entgeltbetrag, maximal jedoch auf € 500, begrenzt.
Ausgeschlossen ist die Haftung für:
- Ausfälle, die durch nicht erkannte Downtimes entstehen (der Dienst überwacht, kann aber keine vollständige Erkennung aller Ausfälle garantieren),
- mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und reine Vermögensschäden, soweit nicht durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht,
- Datenverluste, die auf ein Verschulden des Nutzers zurückzuführen sind,
- Schäden durch unsachgemäße Nutzung des Dienstes,
- Schäden, die durch Dritte, Hacker-Angriffe oder höhere Gewalt entstehen.
Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.
§ 13 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Nutzers zur Vertragserfüllung und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten sowie zu den Rechten des Nutzers ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die unter pingscout.io/datenschutz abrufbar ist.
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten erhält, die der Nutzer als Verantwortlicher verarbeitet (z.B. IP-Adressen in Monitor-Ergebnissen), wird der Anbieter als Auftragsverarbeiter tätig. Auf Anfrage stellt der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO zur Verfügung.
§ 14 Vertraulichkeit und Datensicherheit
Der Anbieter verpflichtet sich, die ihm überlassenen Daten des Nutzers vertraulich zu behandeln und nur zur Vertragserfüllung zu verwenden.
Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Nutzerdaten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Manipulation.
Der Anbieter ist berechtigt, anonymisierte und aggregierte Nutzungsdaten für interne Analysen und zur Verbesserung des Dienstes zu verwenden, sofern keine Rückschlüsse auf einzelne Nutzer möglich sind.
§ 15 Änderungen der AGB und des Leistungsumfangs
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB und die Leistungsbeschreibung aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z.B. gesetzliche Änderungen, Erweiterungen des Dienstes, Änderungen der Marktlage) zu ändern.
Änderungen werden dem Nutzer per E-Mail an die hinterlegte E-Mail-Adresse mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten angekündigt. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Benachrichtigung widerspricht.
Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird der Anbieter in der Benachrichtigung gesondert hinweisen.
Im Falle des Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB ordentlich zu kündigen.
Preisänderungen für bestehende kostenpflichtige Abonnements werden mit einer Frist von 60 Tagen angekündigt. Der Nutzer kann seinen Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Preise kündigen.
§ 16 Laufende Kommunikation
Der Anbieter übermittelt betriebsrelevante Mitteilungen (Rechnungen, Änderungen, Wartungsankündigungen, Sicherheitshinweise) per E-Mail an die vom Nutzer hinterlegte E-Mail-Adresse.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine E-Mail-Adresse aktuell zu halten und sicherzustellen, dass E-Mails des Anbieters empfangen werden (Spam-Filter prüfen).
Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, transaktionale E-Mails (Benachrichtigungen, Rechnungen, Passwort-Reset) zu erhalten. Diese sind für die Vertragserfüllung erforderlich und können nicht abbestellt werden.
§ 17 Abtretung und Übertragung
Der Anbieter ist berechtigt, seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen, insbesondere im Rahmen einer Unternehmensveräußerung oder Fusion. Der Nutzer wird darüber informiert und hat in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Die Abtretung von Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag durch den Nutzer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
§ 18 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Bei Verträgen mit Verbrauchern innerhalb der EU gilt ergänzend das zwingende Verbraucherschutzrecht des jeweiligen Mitgliedstaates, soweit dies dem Nutzer einen weitergehenden Schutz gewährt.
Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist der Sitz des Anbieters. Bei Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 19 Schlussbestimmungen
Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
Schriftformerfordernis: Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt). Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
Keine Verzichtsklausel: Wenn der Anbieter in einem Einzelfall auf die Geltendmachung von Rechten aus diesen AGB verzichtet, bedeutet dies keinen Verzicht auf die Geltendmachung dieser Rechte in anderen Fällen.
Diese AGB wurden mit Sorgfalt erstellt. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Rechtsanwalt.